E-Mobilität

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Volkhard
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Haegar28 wrote:
Haegar28 wrote:

Braucht man zum 5 x 10 qmm Kabel zur Wallbox noch weitere Kabel ??

Wenn in Zukunft das Lademanagement lastabhängig geschehen soll (nicht zu viele Autos gleichzeitig laden), dann wäre es sinnvoll ein LAN-Kabel von dem Hausrouter zu jeder Wallbox zu legen.

Danke für die Beantwortung meiner Fragen, Carsten.

Für die mal kommende Internettechnik Glasfaserkabel habe ich im Haus nachfolgendes Produkt bei Amazon gekauft und verlegen lassen:
https://www.amazon.de/Electronic-Highquality-Verlegekabel-Netzwerkkabel-...

Das könnte ich auch vom noch zu installierenden Hausrouter zu Wallbox legen ??

Freundlicher Gruß
Volkhard

 

 

Volkhard
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Warum sollte man eine 22 kw

Warum sollte man eine 22 kw Wallbox beantragen , was ist der Vorteil gegenüber kleineren ??
Ich habe mir sagen lassen, dass die Dinger genehmigungspflichtig sind.
Sind das kleinere Boxen nicht ??

Fragen über Fragen Keine Ahnung

Freundlicher Gruß
Volkhard

 

 

Haegar28
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Eine weit verbreitete Lösung

Eine weit verbreitete Lösung sind 11kW (3x 230V/16Ampere) Wallboxen, die genehmigungsfrei (kurze Anmeldung beim EVU ist nötig) installiert werden kann. Damit wird der 50kWh Akku in etwa 4,5h von 0-100% geladen, oder eine Reichweite von 200km in etwa 3h.
Dafür ist eine Stromleitung von 5x2,5qmm nötig, um Leitungsverluste und Wärmeentstehung besser zu verringern hat sich der kleine Aufpreis für eine 5x6qmm Leitung sehr bewährt.

Um für die Zukunft gewappnet zu sein, also ein Auto schneller oder parallel zwei Autos laden zu können, macht es Sinn über ein 22kW Ladelösung nachzudenken. Damit halbiert sich noch mal die Ladezeit für einen 50kWh Akku auf 2,5h, bzw. 200km Reichweite sind in 1,4h geladen.

Dazu ist aber eine Genehmigung des EVU nötig! Man kann aber eine 22kW Wallbox auf 11kW drosseln und sich so Reserven für die Zukunft schaffen. Dafür sind bei gleicher Spannung 230V aber doppelt so hohe Ströme (32Ampere) nötig und das bedeutet das grössere Kabelquerschnitte Pflicht sind.
Für eine 22kW Wallbox würde ich mindestens 5x6qmm verlegen, besser 5x10qmm.

Der Unterschied ist die Anzeige einer 11kW Wallbox beim EVU zu einer Genehmigung einer 22kW Wallbox beim EVU.

Der Vorteil einer 22kW Wallbox ist die Halbierung der Ladezeit, wenn das Auto mit 22kW laden kann.

Steht er, dann lädt er!

Haegar28
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@Volkhard, ich denke es macht

@Volkhard, ich denke es macht mehr Sinn sich mal bei einer Tasse Kaffee über das Thema Wallbox bzw. E-Mobilität zu unterhalten.

Steht er, dann lädt er!

Volkhard
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Haegar28 wrote:
Haegar28 wrote:

@Volkhard, ich denke es macht mehr Sinn sich mal bei einer Tasse Kaffee über das Thema Wallbox bzw. E-Mobilität zu unterhalten.

Können wir das vielleicht beim nächsten Stammtisch klären ??

Ich habe jetzt erst einmal in der Kabelscheune 5 x 10qmm Kabel in der passenden Länge bestellt.
Dann brauche ich noch jemand, der das Loch, was ich durch Beziehungen gestern Nachmittag bohren lassen konnte, vergrößert. Zur Zeit passt nur ein 5 x 1,5qmm Kabel durch das gebohrte Loch.

Es bleibt spannend.

Freundlicher Gruß
Volkhard

 

 

Haegar28
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Elektrische Roadtrips im Mai und Juni! 750km, 500km und 600km

Auch Langstrecke geht problemlos, wie nicht anders zu erwarten war...

1. Roadtrip Panzermuseum Munster am 27.05.2022

Der Roadtrip hat sehr gut geklappt und lief exakt nach Plan, nur noch besser...

Die Strecke von Mehrhoog bis Munster zum Panzermuseum und zurück betrug 754km mit einem Verbrauch von insgesamt 123kWh und einem Durchschnittsverbrauch von 16,3kWh/100km.

Angekommen sind wir eine(!) Minute vor der geplanten Ankunftszeit und zurück sogar exakt auf die Minute genau nach Fahrplan! Glücklich sein

Der Verbrauch lag mit den 123kWh sogar noch 15,6kWh unter dem von ABRP errechneten Verbrauch von 138,6kWh und zeigt die gnadenlose Effizienz des Autos. Dadurch konnten wir uns einen der drei vorgesehenen Ladestopps sparen und so die reine Ladezeit von 62min auf 54min drücken. Die Reisegeschwindigkeit lag immer bei 130-150km/h wo es halt legal und möglich war.

Auf dem Hinweg haben wir am Tesla SuperCharger in Lauenau bei einem Preis von 0,58€/kWh geladen, bis mir auffiel das dort auch eine Ladestation von EnBW steht, die mit dem ADAC/EnBW Tarif "nur" 0,48€/kWh kosten. Also war der Entschluß klar, auf dem Heimweg dort zu laden und Geld zu sparen. Das klappte mit der EnBW App sehr gut und problemlos. Die anderen Tesla-Fahrer guckten etwas sparsam und fragten warum wir dort laden. Nach der Erklärung dämmerte einigen, das der EnBW Strom garnicht mal soo schlecht ist. Das ist gut so, das man mal den Preisdruck auf Elon etwas erhöht. Ich werde jedenfalls öfter mal fremdladen...

Was hat es jetzt gekostet?

50kWh x 0,26€ Heimtarif = 13€
+39kWh x 0,58€ Tesla SuC = 22,62€
+34kWh x 0,48€ Allego / EnBW = 16,32€
-----------------------------------------------------
123kWh = 51,94€ (Ladeverluste nicht eingerechnet, da unbekannt)

Zum Vergleich:

Mit dem Roadster hätte es bei 6L/100km und 2,20€/L = 45,24L x 2,20€ = 99,53€ gekostet

und mit einem Diesel bei 5L/100km und 2€/L = 37,7L x 2€ = 75,40€

Fazit: Ich bin sehr zufrieden mit Auto und Plan, das zeigt mal wieder das es mit einer vernünftigen Planung völlig problemlos funktioniert eine längere Strecke elektrisch zu fahren und noch positiv überrascht zu werden.

2. Roadtrip Anreise zum Ostsee Urlaub

Unter konsequenter Meidung der Tesla SuperCharger und Nutzung der günstigeren EnBW Tarife konnten wir unsere Urlaubsfahrt Richtung Ostsee komplett nach Plan durchführen. Der Zeitbedarf der beiden Ladestopps/Pipipausen addierte sich auf 26min.

499km bei echt sehr sparsamen 16,2kWh/100km macht einen Gesamtverbrauch von 80,84kWh, der sich wie folgt aufteilt:

50kWh x 0,26€/kWh (Haustarif) = 13€
+30,84kWh x 0,48€/kWh ADAC/EnBW = 14,80€
-----------------------------------------------
Gesamt 27,80€

3. Heimfahrt über Bremerhaven

Da in Bremerhaven noch ein Roadsterfahrer unsere Hilfe bei einem Softtopproblem benötigte, wurde die Strecke mit 632km etwas länger. Allerdings hat unser sehr netter Vermieter in Grömitz uns eine Schukosteckdose zum Laden angeboten, so das wir kostenlos einen vollen Akku zur Abfahrt hatten. Welcher Vermieter stellt schon kostenlos einen 20Liter Kanister Diesel neben das Auto und wünscht "Gute Fahrt!"? DANKE dafür! Daumen hoch
Es hat zwar knapp 10 Stunden gedauert mit 2,4kW das Auto zu laden, aber im Urlaub hat man ja Zeit...

Die beiden planmässigen Ladestopps mit Mittagspause haben insgesamt 50min gedauert und wurden wieder bei EnBW durchgeführt. Insgesamt haben wir für die Fahrt 100,5kWh benötigt, bei einem etwas niedrigerem Verbrauch, bedingt durch mehr langsamere Landstrassenfahrt.

Die Kosten:

50kWh x 0,00€ (Spende Vermieter) = 0,00€
50,5kWh x 0,48€ ADAC/EnBW = 24,24€
---------------------------------------
Gesamt: 24,24€

Auch dort hielten sich die Kosten durch sorgfältige Planung und Spenden doch sehr in Grenzen. Das schafft momentan kein Wasserstoffauto, Diesel oder Benziner! Freuen

Es gab auch keine Defekte, Reichweitenängste, Akkubrände, klappernde Teile oder abfallende Stoßstangen... Zwinkern

Steht er, dann lädt er!

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