E-Mobilität

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Haegar28
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Das ist tatsächlich noch ein

Das ist tatsächlich noch ein Problem, aber sicher technisch lösbar.

Wenn ich aber heute aktuell die Preise für Diesel und Benzin sehe, dann wird das langsam unheimlich.

Diesel 1,92€/L und Super Plus 2,03€/L das macht beim Diesel und angenommenen 5L/100km 9,60€/100km und beim Roadster mit 6,5L/100km 13,20€/100km.

Dagegen ist es beim E-Auto, wenn die Möglichkeit zuhause zu laden, geradezu spottbillig.

Bei durchschnittlich 16kWh/100km und 0,26€/kWh (ja ist sehr günstig für uns), kommen wir auf 4,16€/100km. Damit ist der Roadster im Betrieb 3x teurer als unsere E-Autos...

Steht er, dann lädt er!

Haegar28
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Ohne Häme und Spott,

Ohne Häme und Spott,

kommt der ein oder andere Verbrennerfahrer bei den extremen Kraftstoffpreisen so langsam zu der Erkenntnis, das mit Strom zu fahren doch nicht ganz so abwegig ist?

Steht er, dann lädt er!

Haegar28
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Wallbox - Kabelquerschnitt?

Wallbox - Kabelquerschnitt?

Beim letzten Stammtisch kam die sehr berechtigte Frage auf, was für Kabel braucht man für eine heimische Wallbox und wie schnell kann man mit welcher Ladelösung zuhause laden?

Grundsätzlich kann man sein E-Auto mit jeder handelsübliche Steckdose (Schuko) laden..., ABER die meisten Schukosteckdosen können die hohen Dauerströme nicht ohne Überhitzung übertragen.

Theoretisch kann eine Schukosteckdose 230Volt/16Ampere eine Ladeleistung von 3,7kW übertragen. Damit wäre ein 50kWh Akku in 13,5h von 0-100% geladen, oder in 8h knapp 30kWh die für etwa 200km Reichweite ausreichen. Da aber aus Sicherheitsgründen eine Beschränkung auf 10Ampere sinnvoll ist verlängert sich die Ladedauer auf 18,5h.

Eine einfache und günstige Lösung dafür wäre eine blaue CEE Steckdose (Campingsteckdose), die für Dauerströme von 16Ampere ausgelegt ist. Eine Stromleitung mit 3x2,5qmm (Leitungsquerschnitt) ist dafür ausreichend, dicker wäre natürlich besser. Ich habe 3x4qmm für den Smart EQ verlegt.

Eine weit verbreitete Lösung sind 11kW (3x 230V/16Ampere) Wallboxen, die genehmigungsfrei (kurze Anmeldung beim EVU ist nötig) installiert werden kann. Damit wird der 50kWh Akku in etwa 4,5h von 0-100% geladen, oder eine Reichweite von 200km in etwa 3h.
Dafür ist eine Stromleitung von 5x2,5qmm nötig, um Leitungsverluste und Wärmeentstehung besser zu verringern hat sich der kleine Aufpreis für eine 5x6qmm Leitung sehr bewährt.

Um für die Zukunft gewappnet zu sein, also ein Auto schneller oder parallel zwei Autos laden zu können, macht es Sinn über ein 22kW Ladelösung nachzudenken. Damit halbiert sich noch mal die Ladezeit für einen 50kWh Akku auf 2,5h, bzw. 200km Reichweite sind in 1,4h geladen.

Dazu ist aber eine Genehmigung des EVU nötig! Man kann aber eine 22kW Wallbox auf 11kW drosseln und sich so Reserven für die Zukunft schaffen. Dafür sind bei gleicher Spannung 230V aber doppelt so hohe Ströme (32Ampere) nötig und das bedeutet das grössere Kabelquerschnitte Pflicht sind.
Für eine 22kW Wallbox würde ich mindestens 5x6qmm verlegen, besser 5x10qmm.

Eine NYM Leitung mit 5x10qmm hat einen Aussendurchmesser von 19,5mm und ist noch ganz gut zu händeln.

https://www.kabelscheune.de/NYM-Mantelleitung/Mantelleitung-NYM-J-5x10-q...

Leider fördert die Kfw Bank momentan keine Wallboxen für Privatpersonen, da gilt leider "wer zu spät kommt...."

Steht er, dann lädt er!

Volkhard
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Danke für deine Ausführungen

Danke für deine Ausführungen Carsten.

Bischen viel qmm für mich !! Nachdenklich

Als "Neueinsteiger" Zwinkern brauche ich konkret was ??

Und wenn das Kabel ,
Zitat: Eine NYM Leitung mit 5x10qmm hat einen Aussendurchmesser von 19,5mm und ist noch ganz gut zu händeln.
- hat, wie breit muss ich denn ein Loch buddeln um mit dem dicken Kabel um die Ecke zu kommen ??

Vor der Haustüre aus dem Keller durchbohren lassen, um dann unterirdisch am Haus entlang (circa 8 bis 10 Meter) aus dem Erdreich hervorzuschauen, Richtung zu montierender Wallbox.

Freundlicher Gruß
Volkhard

 

 

Haegar28
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qmm steht für

qmm steht für Quadratmillimeter und beschreibt vereinfacht gesagt, wie dick das Kabel ist. Je dicker, desto höher ist die Strombelastbarkeit.

Ein E-Auto benötigt eine recht hohe Strommenge über eine recht lange Zeit, das kann alte und zu schwach dimensionierte Kabel überlasten bzw. überhitzen. Das kann im schlimmsten Fall zu Kabelbrand führen.

Daher bitte nicht am Kabel sparen!

Dicker ist im Zweifelsfall besser!

Wenn das Kabel im Erdreich verlegt werden soll, dann sollte sogenanntes NYY Kabel verwendet werden z.B.:

https://www.kabelscheune.de/NYY-Erdkabel-Starkstromkabel/Erdkabel-Starks...

Wenn nur im Innenbereich verlegt wird, ist NYM Kabel ausreichend:

https://www.kabelscheune.de/NYM-Mantelleitung/Mantelleitung-NYM-J-5x10-q...

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Volkhard
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Braucht man eigentlich für

Braucht man eigentlich für jedes E-Fahrzeug eine eigene Wallbox ??

Braucht man zum 5 x 10 qmm Kabel zur Wallbox noch weitere Kabel ??

Freundlicher Gruß
Volkhard

 

 

Haegar28
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THG - Quote was bringt das?

Als E-Autofahrer eröffnete sich uns ab Anfang 2022 die Möglichkeit unser THG (TreibHausGas) Kontingent zu verkaufen, d.h. wenn irgendein gewerblicher Betrieb z.B. CO2 ausstoßen möchte, dann muss er für dieses CO2 eine gewisse Geldsumme pro Tonne bezahlen.

Da kommen wir jetzt auf das Spielfeld und können unser THG Kontingent über einen Dienstleister anbieten. Aktuell bekommt man pro Auto jährlich zwischen 250€ und 300€.

Für die uns angebotene Summe (2x275€=550€) könnten wir bei 0,27€/kWh und 16kWh/100km Verbrauch theoretisch

550€ / 0,27€/kWh / 16kWh *100km = 12731km kostenlos fahren.

Selbst wenn die Hälfte der Summe für Langstreckenfahrten und teureren Ladetarifen eingesetzt werden müsste, wären es noch

550€*0,5 / 0,48€/kWh / 16kWh * 100km = 3580km

+

550€*0,5 / 0,27€/kWh / 16kWh *100km = 6365km

= 9945km kostenloses Fahren

Da kann man doch nicht meckern und noch ein zusätzliches Argument pro E-Mobilität auf der Habenseite verbuchen. Freuen

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Volkhard
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Damit sind meine beiden

Damit sind meine beiden Fragen nicht beantwortet worden. Nein

Freundlicher Gruß
Volkhard

 

 

Haegar28
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Das war auch garnicht meine

Das war auch garnicht meine Absicht, sondern nur zu erläutern was eine THG Quote ist und wie geil mir die Schwerindustrie das Autofahren erleichtert. Zwinkern

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Haegar28
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Braucht man eigentlich für

Braucht man eigentlich für jedes E-Fahrzeug eine eigene Wallbox ??

Wenn man gleichzeitig z.B. pro Auto mit 11kW laden möchte, dann ja. Ansonsten mit einer Wallbox nacheinander laden, wenn das eine Auto geladen ist, umparken und dann das nächste Auto laden.

Braucht man zum 5 x 10 qmm Kabel zur Wallbox noch weitere Kabel ??

Wenn in Zukunft das Lademanagement lastabhängig geschehen soll (nicht zu viele Autos gleichzeitig laden), dann wäre es sinnvoll ein LAN-Kabel von dem Hausrouter zu jeder Wallbox zu legen.

Steht er, dann lädt er!

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