E-Mobilität

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holthuys
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das Gewicht

@Carsten - du schreibst "ich empfinde den Verbrauch vom EQS doch nicht ganz soo toll, das rote Auto verbraucht diese Strommenge bei 130-140km/h. Da hätte ich von der hervorragenden Aerodynamik vom EQS eigentlich noch etwas bessere Werte erwartet."

Ich finde den Verbrauch auf grund des Gewichts dieses Autos doch erstaunlich. Wobei ich nicht weiss wie schwer das rote Auto ist. Die Ladegeschwindigkeit hat mich auch überrascht - wenn sie sich dann auch bestätigen wird. Ich bin aber auch überzeugt das ELEKTRO gewaltig kommen wird. Allerdings hätte ich selber die Möglichkeit, wie ihr, das Auato zu Hause immer zu laden. Was würde aber z.B. Kirstin in Duisburg machen? Das Auto steht immer auf der Strasse - Verlängerungskabel?
Eines ist natürlich klar, der zu zahlenden Preis für den EQS wird utopisch sein. Trotzdem finde ich den gelungen.

Haegar28
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Die Probleme fangen bei dem

Die Probleme fangen bei dem EQS damit an, das er viel zu schwer ist. Der Akku hat einen Energiegehalt von über 100kWh und ist dementsprechend schwer. Ein 80kWh Akku hätte sicher auch für den Alltag ausgereicht, was weniger Recourcen verbraucht und den Preis günstiger gestaltet hätte. Vom CO2 Fußabdruck ganz zu schweigen. Also ist der EQS wieder ein typisches Produkt der deutschen Autoindustrie, stark angefangen, aber doch wieder verkackt. Er ist in der jetzigen Form einfach kein gutes E-Auto. Erst ein kleinerer alltagtauglicher Akku würde das beheben.

Das rote Auto wiegt 1800kg, aufgrund des relativ schweren LFP-Akkus, der aber sehr deutliche Vorteile bietet. Lebensdauer, Zyklenfestigkeit, Brandsicherheit, Preis und benötigte Rohstoffe (kein Kobalt, Mangan oder Nickel) sprechen klar für diese Zellchemie.

Für Kirstin gäbe es durchaus interessante Ideen:

https://www.autobild.de/artikel/e-auto-laden-strassenlaterne-shell-ubitr...

oder

https://efahrer.chip.de/news/tanken-an-der-strassenlaterne-so-viel-energ...

Steht er, dann lädt er!

Haegar28
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Der Herr Lüning ist sehr

Der Herr Lüning ist sehr zynisch, aber er hat durchaus recht (leider):

https://www.youtube.com/watch?v=8uB83E91DJg

Steht er, dann lädt er!

holthuys
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die Möglichkeit der Ladung an Laternen

ist mir bekannt - nur wann gibt es die überall? und wieviel Laternen in einer Straße?. Das dauert noch - wenn es sich überhaupt durchsetzt. Dann eine Laterne für wieviel Autos in welcher Entfernung zur Wohnung. Schlange stehen bis man dran kann. Wann macht der vor mir stehende die Steckdose frei - Mitternacht? Bis das für das "gemeine Fussvolk", das keine Möglichkeiten im/am Haus Strom zu tanken hat, funktioniert, dauert es noch lange. Da muss für die "Straßenparker" (wieviel Millionen?) noch eine brauchbare Lösung gefunden werden.

Trotz allem ist die Möglichkeit weit mehr als 600km mit einer Stromfüllung zu kommen für mich top. Um dann nach 15 Min. tanken wieder 300 km fahren zu können ist für mich akzeptabel.

Haegar28
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Wenn pro Strassenlaterne zwei

Wenn pro Strassenlaterne zwei Autos laden können macht das z.B. bei 3000 Laternen in der Stadt Hamminkeln 6000 Autos die gleichzeitig und theoretisch laden könnten.

Es ist zumindest eine Idee, wie man die Ladeinfrastruktur verbessern könnte.

Von der Infrastruktur (Haus mit Garage und ggf. PV Anlage) halte ich das E-Auto als perfekte Lösung nicht für die Stadt, sondern eher für unsere ländliche Umgebung.

In der Stadt wäre es wahrscheinlich schneller und günstiger bei gutem Wetter mit dem Fahrrad, oder dem öffentlichen Verkehrsmitteln zu fahren. Wir haben das mal 2003(!) in Berlin getestet und das ging damals schon sehr gut mit der U-Bahn etc.

Ich weiß, das ich sehr viel an Umgewöhnung und an Zumutungen aufzähle, aber wer sich schon mal in einer Großstadt durch den Verkehr gekämpft und Parkplatz gesucht hat, der weiß wieviel Zeit das tatsächlich kostet.

Es gibt also unendlich viel umzubauen, zu gestalten und zu verändern, das wird nicht leicht.

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IKE66
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Der EQS ist das beste,

Der EQS ist das beste, komfortabelste, leiseste und luxuriöseste Elektroauto der Welt. So steht es unisono in der Fachpresse.

Haegar28
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Mercedes hat das Thema verfehlt

Die Punkte "der EQS ist das beste, komfortabelste, leiseste und luxuriöseste" bestreitet auch niemand ernsthaft. Wenn aber ein Auto einen riesigen 107,8kWh grossen Akku mit sich herumschleppen muss, den der durchschnittliche EQS Fahrer zweimal im Jahr wirklich benötigt, dann macht allein dieser Fakt aus einem hervorragenden Automobil ein nur sehr mittelmässiges E-Auto. Von der unnötig schlechten Umweltbilanz ganz zu schweigen.

Das ist es was den wirklichen Unterschied zwischen der konventionell denkenden deutschen Automobilindustrie und der sehr innovativen und aggressiven Konkurenz ausmacht.

Um ein perfektes E-Auto zu bauen bedarf es einer sehr ausbalancierten Mischung aus Reichweite, Effizienz, angemessener Akkugrösse, einem ausgebauten funktionstüchtigen Ladenetz und einer alles verbindenden Softwarelösung. Wenn auch nur einer dieser Punkte nicht mit den anderen Punkten harmoniert wird aus dem Fahrzeug "nur" ein mehr oder weniger herkömmliches Auto mit E-Motor.

Beispiele gibt es genügend, der Porsche Taycan ist ein echt tolles Auto, aber mit der (noch) miesen Software ist er ein unbrauchbares E-Auto. Der Ioniq 5 von Hyundai und der ID3 leiden ebenfalls unter diesen Defiziten. Existenziell für ein E-Auto ist z.B. eine perfekte Routenführung mit einer Ladestrategie, die mir die freien/intakten Ladestationen mit Ladezeiträumen exakt anzeigt und auf die man sich verlassen kann.

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IKE66
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Was konkret kritisierst du am

Was konkret kritisierst du am EQS? Den großen Akku? Es ist eine S-Klasse und somit ein Langstreckenfahrzeug. Eine mega Reichweite hat er, effizient ist er und der Hyperscreen mit all seinen Funktionen incl. Berechnung der Routen unter Berücksichtigung der Ladekapazität stellt alles, was es derzeit gibt, in den Schatten.

Haegar28
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Mich stört daran, das die

Mich stört daran, das die Mercedes-Benz AG das Thema Elektromobilität nicht in ihrer Gesamtheit verstanden hat und zumindest teilweise immer noch im Denken des Automobilbaus mit Verbrennungsmotors festhängt.

In der E-Mobilität ist ein zentrales Thema mit möglichst wenig Recourcenverbrauch einen max Mobilitätsgewinn zu schaffen. Dazu gehört natürlich eine alltagstaugliche Reichweite zu generieren, was beim Verbrenner sehr leicht durch einen größeren Tank machbar ist. Statt 50Liter einfach einen 100Liter grossen Tank zu verbauen verdoppelt bei sehr kleinem Aufwand/Kosten/Mehrgewicht die Reichweite. Einen 692kg schweren Akku, der fast so schwer wie ein Smart 450 (ab 720kg) ist, ständig mitschleppen zu müssen, (egal ob voll, halbvoll oder leer, er wiegt immer 692kg) ist abgesehen vom Recourcenverbrauch bei der Herstellung nicht besonders umweltschonend, effizient und wirtschaftlich.

Ein leichterer Akku hätte wahrscheinlich eine ähnlich hohe Reichweite ergeben, das Auto aber umweltschonender und günstiger gemacht.

Mit den Recourcen für drei EQS Akkus kann man 4-5 Akkus für ein sehr beliebtes Mittelklasse E-Auto bauen, bei sehr ähnlicher Reichweite.

Reichweite generiert man beim E-Auto also nicht ausschliesslich durch einen fetten Akku, sondern aus möglichst geringem Gewicht, sehr guter Aerodynamik, effizienten Motoren und einem guten schnellen Ladenetz. Im Punkto Gewicht+Ladenetz ist also noch Luft nach oben beim Benz.

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Haegar28
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Eine Studie vom Helmholtz

Eine Studie vom Helmholtz Institut zeigt einen schönen Vergleich der CO2 Emissionen über ein Autoleben hinweg:



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